Schwerpunkt-Thema:
Die Kellergassen im Weinviertel sind ein wichtiger Teil der Region und haben eine spannende Geschichte.
Die ältesten Keller stammen aus dem 17. Jahrhundert, aber es ist unklar, wann genau die Entstehung der Kellergassen begann.
Die Kellergassen wurden mit Vorliebe in der Nähe der Weingärten angelegt, um einen möglichst kurzen Weg vom Weingarten zum Presshaus bzw. zum Keller zu haben.
Ab den 1950er Jahren wurde nach und nach die Weinproduktion modernisiert und aus den Kellergassen ausgelagert.
Somit verloren die Presshäuser und Keller ihre ursprüngliche Bedeutung.
Erst in den letzten zwanzig Jahren wurde der kulturelle Wert der Kellergassen auch auf breiterer Basis erkannt.
Schwerpunkt-Thema:
Es gibt viele Geschichten und Anekdoten rund um die Kellergassen. Die Geschichten handeln von Kellermännern, verschiedenen Bräuchen und Begebenheiten. Heiteres, Merkwürdiges, Interessantes und manchmal auch Nachdenkliches ist bekannt. Geschichten aus der geheimnisvollen Unterwelt des Weinviertels sowie die Rache der Reblaus erwarten Sie bei an Glasl Wein.
Wenn Gott BACCHUS das wüsste! Ist Bacchus vielleicht Dionysos? Spanned!
Schwerpunkt-Thema:
Die Weinherstellung ist ein Prozess, bei dem aus Weintrauben oder Traubenmost das alkoholische Getränk Wein hergestellt wird.
Bis aus den frischen Weintrauben aus dem Weingarten ein schmackhafter und hervorragender Wein wird, müssen diese einen langen Weg hinter sich bringen. Wie dieser Weg aussieht, schauen wir uns hier besonders intensiv an.
Schwerpunkt-Thema:
Die Rebsorten des Weinviertels sind vielfältig. Das Weinbaugebiet “Weinviertel” in Nieder-Österreich ist das größte Weinbaugebiet Österreichs und umfasst mit 14.001 Hektar flächenmäßig ein knappes Drittel (30,5 %) aller Weinbaugebiete Österreichs.
Die Anbaufläche des Grünen Veltliners im Weinbaugebiet Weinviertel beträgt rund 6.671,68 ha, das sind 48 %. Aber auch andere Rebsorten bringen im Weinviertel viel beachtete Weine hervor.
Schwerpunkt-Thema:
Sie stellten einen Lebens- und Arbeitsraum für die lokale Landbevölkerung dar. Damit hat sich eine spezielle Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens entwickelt, bei der das Zusammenkommen von Menschen in Press-häusern und Kellern wesentlich ist. Diese Interaktion ist weiterhin von jahrhundertealten Regeln geprägt.
Regelmäßig begegnen sich Kellerbesitzer in ihren Weinkellern zur “Köllastund”, um bei einem Glas Wein über das Leben nachzudenken. Weinkeller sind Orte der Kommunikation und ausgedehnte Kellerrunden mit eingeladenen Gästen werden “Köllapartie” genannt. Vorbeikommende sind herzlich willkommen und werden ungeachtet der sozialen Stellung eingeladen; dies gilt als Kellerrecht und wird seit Jahrhunderten so gelebt.
Dabei werden Themen aus Politik oder Wirtschaft und auch alte Geschichten diskutiert, immer der Regel folgend “Was man im Keller spricht – das dringe nicht ans Tageslicht”.
"Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken."